Freia Schulze
| 1950 | Geboren in Lübeck |
|---|---|
| 1967–1971 | Ausbildung an der Werkkunstschule Schwäbisch Gmünd, Diplom für gestaltenden Glasschliff |
| 1971–1972 | Hochschule für angewandte Kunst, Wien |
| 1972–1975 | College of Art, Stourbridge, England |
| 1976 | Glasblasen im Studio Erwin Eisch, Frauenau |
| 1977 | Freie künstlerische Mitarbeit Hergiswiler Glaswerke, Schweiz |
| 1978–1988 | Eigene Werkstatt, Diessen, Ammersee |
| Seit 1988 | Eigene Werkstatt, Lübeck |
Die Vasen, Kelche und Flacons von Freia Schulze sind erfrischend modern und elegant zugleich. Abstraktes und Florales in bewegten und zugleich regelmäßigen Mustern gestaltet reliefartig die Oberfläche. Blickt man hindurch, vervielfältigen sich die Ornamente wie in einem Periskop. Durch Schliff und Gravur sammeln die Gefäße zudem das Licht und geben es sanft farbig wieder. Nach den Entwürfen der Gestalterin werden die Gläser mundgeblasen und anschließend von ihr subtil und ideenreich weiterbearbeitet. Seit in den 1970er Jahren die Studioglasszene mit Objekten aus frei geblasenem Glas auftrat, wird ihre Technik des manuellen Schleifens nur noch selten angewandt. Neben dem aufwändigen Abtragen des Materials werden die Gläser auch graviert und emailliert. Verschiedene Preise – 2007 der Justus Brinckmann Preis – sowie Ausstellungen und Arbeiten in öffentlichen Sammlungen würdigen ihre Glaskunst, die klar strukturiert und zugleich ausgesprochen feminin ist.

Erhältlich Bei
www.freia-schulze.de

Alle Fotos: Bernd Perlbach