Angela feiert bei Isabella / Online Magazin

Angela feiert bei Isabella

12. November 2009 München

Spannungsvolle Inszenierung für die Hand: Ring Turmalinschiffchen von Angela Hübel. Gold 750, Turmalin.

Der Ring als Skulptur, minimalistisch, vielgestaltig und überraschend,
mit Perlen, mit raffiniert geschliffenen Edelsteinen oder mit symbolischen Anklängen. Damit hat Angela Hübel einen essentiellen Beitrag zum Schmuckdesign der Moderne geleistet. Am Samstag, 14. November 2009, 11 bis 18 Uhr, findet in der Galerie Isabella Hund, München, die Feier zum 20jährigen Jubiläum der Designerin statt. Freunde und Kunden können dabei die gesamte Kollektion – und Anglea Hübel persönlich – kennen lernen.

MAN MUSS SICH KONZENTRIEREN!

Nach ihrem Abitur in Tutzing bei München absolvierte die 1956 in Bochum
geborene Angela Hübel zunächst eine Lehre als Handbuchbinderin. 1983 begann sie an der Akademie der Bildenden Künste in München zu studieren. Zunächst in der Malerklasse von Daniel Spörri, um dann in die Schmuckklasse von Professor Hermann Jünger zu wechseln. Bei Jünger, einem der Wegbereiter des modernen Schmucks nach 1945, konzentrierte sie sich auf das Thema Ringe – immer von der Überzeugung geleitet: »Man muss sich konzentrieren, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.«

Minimalistisch klar: Der Ring Trio in Gelbgold 750 von Angela Hübel.

Unerschöpflicher Variationsreichtum durch die Öffnung der Ringschiene: Perl-Zweierlei in Gelbgold 750 mit Akoyaperle.

Reduktion mit Raffinesse: Angela Hübels Fingerflügel, Gelbgold 750.

Charakteristisch für Angela Hübel ist die intensive Auseinandersetzung mit Formen, die durch Verzicht auf Überflüssiges ihr Wesen am besten entfalten können. Für Serienschmuck entschied sie sich, weil „ein guter Entwurf zu schade ist, um ihn nur einmal anzufertigen.“ Noch an der Akademie entstand im kreativen Spiel mit Kugelteilen ihr erster Zwischenfingerring. Nach der Ateliergründung 1989 in München entwickelte die Gestalterin dieses Thema unermüdlich weiter. Es entstand ein beispielloser Reichtum an neuen Ringformen.

Feiert 20jähriges Jubiläum: Die Schmuckdesignerin Angela Hübel

Die preisgekrönten Arbeiten Angela Hübels finden sich in öffentlichen Sammlungen. Z.B. im Stadtmuseum München, in den Kunstgewerbemuseen Hamburg und Berlin, dem Kölner Museum für Angewandte Kunst sowie der Pinakothek der Moderne in München. Gabriele Lueg, die Leiterin der Designabteilung im Museum für Angewandte Kunst in Köln, schrieb über die Arbeiten der Gestalterin: »Formal und plastisch verblüffend, ausgereift, sinnlich verführend – Angela Hübels Ringe sind tragbare Skulpturen, angenehm spürbare Vervollkommnungen der Hand. Wie bei jedem guten Kunstwerk spricht aus ihnen mentale und emotionale Intelligenz. Dieser Schmuck ist für mich bereichernd und täglich ein schöner Begleiter.«

Galerie Isabella Hund