Ein Berliner Jubiläum

Jens-Rüdiger Lorenzen, Brosche, 2011. Stahl, Pergament, Silber vergoldet.
Die Eröffnung der Werkstattgalerie 1981 in Berlin war in der geteilten Stadt ein wichtiger Schritt für den damals noch kaum bekannten zeitgenössischen Schmuck. Lange führten Rosemarie Brodhag und Gudrun Wörn gemeinsam die Galerie. Seit 2002 ist Rosemarie Brodhag allein verantwortlich. 30 Jahre lang hat sie nun neben eigenen Arbeiten internationale Ausstellungen mit zeitgenössischem Schmuck organisiert.

Achim Gersmann, Ring „Segment 3“. Gold 750, Diamanten, Keramik.
In der großen Jubiläumsausstellung sind neben vielen anderen Künstlern der Galerie Jens-Rüdiger Lorenzen, Achim Gersmann und Ulrike Hamm vertreten. Die Schmuckstücke des ehemaligen Professors an der HfG Pforzheim Lorenzen sind konstruktivistische Skulpturen für den Körper, die auch seine Affinität zur japanischen Kultur verdeutlichen. Achim Gersmann ist besonders für seine ideenreichen Ringe aus klassischen Materialien wie Gold, Platin und Diamanten bekannt. Ulrike Hamm arbeitet fantasievoll mit Pergament. Sie ist fasziniert von dem geschichtsträchtigen Material, das „störrisch, geheimnisvoll, lebhaft, kostbar und unberechenbar…“ ist.

Armschmuck von Ulrike Hamm aus Pergament.
22. 10.–18. 11. 2011
Werkstattgalerie Rosemarie Brodhag
Meierottostraße 1
10719 Berlin
www.die-werkstattgalerie.de



