Schmuck + Gerät + Keramik


Schmuck, Gerät und Keramik im Jünger-Garten.
Vor 30 Jahren öffnete Jo Jünger in Pöring ihren Garten, um Freunden, Freundesfreunden und anderen Interessierten ausgesuchte Keramik zu präsentieren. Später kam auch der Schmuck Hermann Jüngers und seiner Studenten dazu. Neuinterpretation von Schmuck und Keramik fand viele Jahre einen offenen Raum unter der großen Linde, und wurde schnell ein Geheimtipp bei Sammlern und Liebhabern.
Heute führen die Töchter, die Goldschmiedin Ike Jünger und die Keramikerin Kati Jünger, diese Tradition fort. 12 international anerkannte Künstler und Künstlerinnen zeigen im Oktober ihre neuen Arbeiten. Qualität, Gebrauchswert und Gestaltung, handwerkliche, formale, und ästhetische Identität bestimmen damals wie heute die Auswahl.

Handwerkskunst im Garten für Freunde und Freundesfreunde.
Es soll eine Ausstellung werden, die den Dialog zwischen Sammlern, Künstlern, Neugierigen und Kennern ermöglicht. Ebenso können Begegnungen, Transformationsprozesse und vielleicht sogar ungeahnte Leidenschaften entstehen.
Termin: Samstag und Sonntag, 2. und 3. Oktober 2010, 12.00–19.00 Uhr.
Anzingerstrasse 8–10, 85604 Zorneding/Pöring, Tel.: 08106/993864
Pöring liegt ca. 20 km östlich von München, zu erreichen mit dem MVV S4/S6 bis Zorneding. Mit dem PKW über die A94, Ausfahrt Feldkirchen-Ost.
Schmuck und Gerät
Ike Jünger, Studium an der Gerrit-Rietveld-Academie und an der Academie van Beeldende Kunsten, Amsterdam, 1998 bayerischer Staatspreis, 2003 Herbert-Hoffmann-Preis, 2003 Förderpreis der Stadt München. Lebt und arbeitet in Pöring. Ike Jünger, Anzingerstr. 8, 85604 Zorneding/Pöring. ike.juenger@t-online.de

Körperkunst: Brosche von Ike Jünger.
Berthold Hoffmann, Studium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Berthold Hoffman entwickelt und fertigt gusseiserne Kochgeräte und silbernes Tafelgerät an. 2009 erhält Berthold Hoffmann den Bayerischen Staatspreis.
Atelier Berthold Hoffmann, Senefelderstr. 4, 90409 Nürnberg.
hoffmann@hoffmann-metallgefaesse.de

Elegant und funktionell: Fischbräter, Berthold Hoffmann.
Keramik
Kati Jünger, Ausbildung im Keramikatelier von C. von Eichborn, danach Studium an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam sowie an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Professor M. Thun. Kati Jünger lebt und arbeitet in Laufen an der Salzach.1987 erhält Sie den Preis des Landes Berlin für das Gestalterische Handwerk, 1996 den Bayerischen Staatspreis und 1999 den Förderpreis der Stadt München. Zahlreiche Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.
Kati Jünger, Marienplatz 7, 83410 Laufen. kati.juenger@gmx.de

Fernöstlich inspiriert: Teekanne mit Stövchen von Kati Jünger.
Christine Wagner, Keramikausbildung bei Yasoji Sasaki in Toki-shi, sowie Studienreisen nach Korea und China. Keramikstudium an der Hochschule für Gestaltung in Linz bei Professor G. Praschak. Nationale und Internationale Ausstellungen in Galerien und Museen. Seit 1990 lebt und arbeitet Christine Wagner in München.
Christine Wagner, Implerstr. 8, 81371 München, www.christine-wagner.com

Offene Beziehung: Zwei Vasen, Christine Wagner.
Christiane Wilhelm, Keramikausbildung auf Burg Coraidelstein bei Else Harney und Wendelin Stahl. Studium der Keramikgestaltung in Hör-Grenzhausen bei Dieter Grumbiegel und Wolf Mattes. Danach Meisterprüfung und Aufbau der Ateliergemeinschaft TERRA COTTA in Konstanz. Eigenes Atelier in München. Christiane Wilhelm beschäftigt sich unter Anderem mit künstlerischer Bodengestaltung und Mosaikbildern.
Christiane Wilhelm, Holzstraße 7, 80469 München, Deutschland. christianewilhelm@gmx.net

Strukturiert mit starker Taille: Vase von Christiane Wilhelm.
Helmut Menzel, Ausbildung im väterlichen Atelier und Studium der Bildhauerei an der HDK Berlin. Helmut Menzel beschäftigt sich mit Gebrauchskeramik aus Porzellan. Zusätzlich entwickelte er eine eigene Serie von Kindergeschirr.
Helmut Menzel, Kaskelstraße 25, 10317 Berlin. htmzl@gmx.de

Teegeschirr von Helmut Menzel.
Sabine Wahl, Studium der Malerei und Auseinandersetzung mit historischen Maltechniken. Sabine Wahl und ihr Mann arbeiten erfolgreich als Wand- und Illusionsmaler im In- und Ausland. In der Keramikwerkstatt stellt sie Schalen und Gefässe in Raku-Technik her.
Sabine Wahl, Rotes Haus am Kirchsteig 22a, 86911 Dießen am Ammersee
wahl-christian@t-online.de

Expressiv: Becher, Sabine Wahl.
Astrid Schröder, Ausbildung zur Keramikerin an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut. Sie beschäftigt sich mit der Seladon-Glasurtechnik und Porzellan.
Die Gefässe und Schalen zeichnen sich durch ihre grünliche oder bläuliche Glasur aus, welche den Scherben und die feine Ornamentik durchscheinen lassen.
Astrid Schröder, Mühlstr. 11, 86923 Finning. www.seledon.de

Ornamental: Teeschale von Astrid Schröder.
Elisabeth Klein, Ausbildung zur Keramikerin an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut, danach Mitarbeit in mehreren Werkstätten. Studium an der School of Art and Design in Wolverhampton / Großbritanien. Sie betreibt gemeinsam mit Stafanie Fischer die Ladenwerkstatt Drin & Dran in München.
Elisabeth Klein, Steinheilstr. 12, 80333 München. www.sinnstuecke.de

Individualisiert: Elisabeth Kleins Krüge.
Billa Reitzner, Ausbildung zur Keramikerin an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut, danach Mitarbeit in mehreren Werkstätten und Ateliers. Ihre eigenen Keramikserien zeichnen sich durch eine klare Geometrie und Formensprache aus.
Billa Reitzner, Zugspitzstr. 14 Rgb. 81541 München. www.reitzner-prozellan.de

Flache Schalen, starke Grafik. Billa Reitzner.
Bärbel Jung, Ausbildung zur Keramikmeisterin an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut. Danach eigene Ladenwerkstatt in Landshut. Weiterbildung an der Akademie der bildenden Künste in München zur Kunsttherapeutin. Ihre sehr eigenwilligen Skulpturen und Figuren werden nach dem Brennen farblich gefasst.
Bärbel Jung, Passauerstr. 10, 84359 Simbach am Inn.

Ich bin ganz Ohr: Objekt von Bärbel Jung.
Nadja Remm, Ausbildung zur Keramikerin an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut. Lebt und arbeitet in Schlicht bei Vilshofen. Ihre Arbeiten aus Steingut werden überwiegend gegossen und nach dem Brennen mit zarten floralen Mustern bedruckt und bemalt.
Nadja Remm, Schlicht, 84157 Gerzen.

Zart poetisch: Schale von Nadja Remm.



