Minimalismus im Schmuck

In reinster Form entfalten die Edelmetalle ihre ganze Schönheit. Broschen „Calders“ von Dagmar Stühler, Berlin, aus Gold 900, Silber 925, Unikate signiert.
Unabhängig von modischen Strömungen hat der Minimalismus im Schmuck der Gegenwart seine ständigen LiebhaberInnen gefunden. Vor allem in Deutschland und Mitteleuropa hat sich diese Richtung mit Bezügen zur Kunst und Architektur der klassischen Moderne einen festen Platz erobert. Minimalistischen Schmuck gibt es heute von namhaften Manufakturen, von etablierten ebenso wie von ganz jungen Schmuckkünstlern und Designern. Überraschend ist die Vielfalt und der Ideenreichtum, welche die Schlichtheit erlaubt. Nachfolgend 12 meisterhafte MinimalistInnen. Fortsetzung folgt:

Halsschmuck „SL“ von Achim Gersmann, Bamberg. Er besteht nur aus dünnem Draht aus Platin 950 und Gold 750. Das Erscheinungsbild des Halsschmucks ist durch die Trägerin, entsprechend ihrer Körperform und Kleidung, individuell wandelbar.

Halsschmuck „Satelite“ von Antonio Bernardo, Brasilien, aus Gold 750, Bergkristall. Eine Reihung stabiler Drahtmodule wird durch Bergkristallkugeln transparent und spielerisch verbunden.

Ring „Rose“, Gelbgold 750 von Barbara Schulte-Hengesbach, Düsseldorf. Ein komplexes, emotionales Schmuckstück aus formal reduzierten Elementen, das eine Rose assoziiert und dabei nur aus einem schmalen Goldband besteht.

Lebendige Bewegtheit durch Licht und Schattenspiel trotz äußerster Reduktion. Die „Treppenkette“ aus Gold 750 von Batho Gündra, Worms.

Armreif „trema“ der Schweizerin Bettina Geistlich, formabina, Luzern. Platin 950. Beim Tragen können sich die mäanderförmigen Bänder leicht verschieben und beginnen zu klingen.

Anhänger „Monochrom“ von Carl Dau, Berlin. In den Innenwänden der geometrischen Körper aus Gold spiegeln sich die Farben und erzeugen, unterschiedlich kombiniert, reizvolle Farbklänge.

Armreif „flex“ aus Gold 750 oder Stahl von Claudia Hoppe, Düsseldorf. Ohne Verschluss dehnt sich „flex“ beim An- und Ablegen über die Hand und passt sich dem Handgelenk an.

Brosche C_C, Silber, Pulverbeschichtung, von Dominique Labordery, Düsseldorf. Zwei halbrunde Scheiben werden durch Magnete zusammengehalten. So entsteht eine mehr oder weniger deutliche Stofffalte. Die sichtbare silberne Kante akzentuiert die runde Form.

Ringe „Spira“ von Heiko Schrem, Ulm, aus Edelstahl. Die sanfte Verformung der konkaven Ringschiene entsteht beim Biegen und Schmieden mit dem Hammer.

Armband „Sparkling“ von Christiane Iken, Karlsruhe. Silber 925, Rauchquarze im Spiegelschliff. Lediglich oben und unten gefasst können die Steine ihr farbiges Feuerwerk entfalten.

Ohrschmuck „Schoten“, Gold 750, Platin 950, von Erich Zimmermann, Augsburg. Nach dem Vorbild der Natur entstandene prägnante Schmuckstücke.



