Kang und Hwang bei Tu Ego

Vase von Kap-Sun Hwang. Eines der Meisterwerke der angewandten Kunst bei Tu Ego im Erdgeschoß der Kunsthalle Weishaupt.
Ein modernes Schmuckgeschäft im Parterre, daneben ein edles Café und darüber die große Kunst der Nachkriegsmoderne: von Max Bill bis Andy Warhol, von Josef Albers bis Roy Lichtenstein, von Mark Rothko bis Robert Rauschenberg. Das Schmuckatelier, das in diesem elitären Umfeld daheim ist, heißt Tu Ego. Gegründet von Stefan Motzke und Sebastian Seeherr im Jahr 2000 hat das Atelier mit einem Angebot führender moderner Manufakturen und Schmuckdesigner sowie individuellen Anfertigungen in Ulm eine herausragende Position.

Intelligentes Schmuckdesign bei Tu Ego: Swivel-Ringe aus dem Atelier Pur.
Die Präsenz im Erdgeschoß der Kunsthalle Weishaupt bedeutet für Stefan Motzke und Sebastian Seeherr eine Verpflichtung, im Umfeld der modernen Kunst auch das Beste des modernen Schmuckdesigns zu zeigen. So sind beispielsweise die einzigartigen Arbeiten von Ulla und Martin Kaufmann vertreten, die gerade mit einer Einzelausstellung im Neuen Museum Nürnberg gewürdigt wurden. Seit kurzem ist auch der moderne Edelsteinschmuck von Georg Spreng bei Tu Ego vertreten.

Prächtige Edelsteine, modern gefasst: Ringe von Georg Spreng entsprechen der Gestaltungsphilosophie von Stefan Motzke und Sebastian Seeherr.
Spreng ist einer der erfolgreichsten deutschen Schmuckdesigner und Mitbegründer des legendären Designbüros frogdesign. Ebenso sind Carl Dau und Hans-Hermann Lingenbrinck (PUR, Swivel), zwei Wegbereiter des modernen Schmuckdesigns seit den 1980er Jahren, sowie eine Reihe anderer namhafter Schmuck- aber auch Uhrennamen präsent.
Meister der Moderne
Im großzügigen Galerieambiente schlagen Stefan Motzke und Sebastian Seeherr jetzt – ergänzend zum modernen Schmuck- und Uhrenangebot – noch ein weiteres Kapitel der Gestaltungskultur in Ulm auf. Ab 14. Mai 2010 zeigen sie im ihrem Atelier regelmäßig Arbeiten international renommierter Meister der angewandten Kunst.

Si-Sook Kang in ihrem Atelier in Kellinghusen. Arbeiten der Koreanerin sind ab 14. Mai bei Tu Ego in Ulm ausgestellt.

Die eisblauen Seladon-Glasuren von Si-Sook Kang sind bei Sammlern begehrt.
Den Beginn machen Gefäße von Si-Sook Kang und Kap-Sun Hwang. Die Koreaner verbinden in beispielhafter Weise asiatische Tradition und höchste Handwerkskunst mit der Formensprache der Moderne. Kap-Sun Hwang, der zur Zeit Professor für Keramik an der Nationaluniversität in Seoul ist, wurde im März mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet. Arbeiten von Kang und Hwang befinden sich in öffentlichen Sammlungen und Museen.

Das Atelier Tu Ego in der Kunsthalle Weishaupt.
Die vierteljährlich wechselnden Präsentationen unter dem Titel MEISTER DER MODERNE ermöglichen erstmals in Ulm kontinuierlich spannende Einblicke in die Entwicklung der angewandten Kunst der Gegenwart. Bei der Auswahl orientieren sich Stefan Motzke und Sebastian Seeherr an dem Redaktionsprogramm von ART AUREA. Freunde moderner Gestaltung können deshalb bei Tu Ego nicht nur die Meister der Moderne kennen lernen, sondern auch ART AUREA – Magazin für Angewandte Kunst, Schmuck und Design, das in Ulm herausgegeben wird.



