Nachhaltigkeit und Fair Trade

Möbius Armskulptur aus Hundert Prozent recyceltem Silber von Ute Decker.
Zu unserer Umfrage, wo die „Reise“ hingehe im Schmuck 2010, antwortete Ute Decker aus London: „Meiner Meinung nach wird im Jahr 2010 die Diskussion um nachhaltiges Schmuckgestalten einen wichtigen Stellenwert einnehmen. In den englischen Medien wir das Thema zunehmend besprochen. Darüber hinaus dürfte der Launch des weltweit ersten Zertifikats für Fairtrade Gold in Großbritannien diesen Sommer im Rahmen von mehreren Veranstaltungen und Ausstellungen die Aufmerksamkeit verstärken. Bereits schon jetzt ist die Nachfrage von Schmuckgestaltern nach diesem Gold größer als die Menge des Fairtrade Goldes, das ab Sommer zur Verfügung stehen wird.
Ungeachtet saisonaler Modetrends legen meine Kunden Wert auf handgefertigte Stücke, individuelle Ästhetik sowie bewussten und nachhaltigen Umgang mit den verwendeten Materialien. Zeitlose Eleganz liegt immer im Trend!“ Soweit Ute Decker aus der britischen Hauptstadt.

Ring aus recyceltem Silber mit Bioharzlackierung von Ute Decker, London.
Zu ergänzen wäre, dass das Recycling generell die Basis der Schmuckgestaltung darstellt. Dies gilt für alle Edelmetalle ebenso wie für Edelsteine. Wenn etwas aus der Mode kommt, wird umgearbeitet, wieder verwendet oder eingeschmolzen. Aber auch anspruchsvoll gestalteter Schmuck aus unedlen Materialien hat in der Regel eine lange Lebensdauer. Wenn er von einem Künstler oder guten Designer gestaltet ist, landet er möglicherweise in Sammlungen und Museen und erfreut so noch nachfolgende Generationen.



