Aber bitte mit Sahne / Online Magazin

Aber bitte mit Sahne

02. Februar 2010 Lehrte

Katja Hunold, Ring „Sahne“, 925er Silber mit Süßwasserzuchtperle, Halsband „Pistazie“ 925er Silber, Gummi, Satinband, Ring „Sahne“, 925er Silber mit Blautopas.

„Nichts ist so, wie es scheint…“ Dieser Satz ist ein gutes Motto für den Schmuck von Katja Hunold. „Ich versuche in meinen Arbeiten dem eigentlich harten, kühlen Werkstoff Metall eine weiche, anders artige Struktur und Form zu geben“, sagt sie. Was aussieht wie Sahne oder Papier ist aus edlen Metallen gefertigt. So entstehen Irritationen, Kommunikation und eine heitere Atmosphäre.

Die Schmuckreihe „Pralinen“ entstand aus tiefgründiger Reflektion mit dem Begriff Schmuck. Wie Pralinen macht Schmuck das Leben zwar schöner, ist für das reine Überleben aber vollkommen unnötig, dachte Katja Hunold. „Ich habe festgestellt, dass Schmuck und Pralinen noch eine weitere Gemeinsamkeit haben: sie gelten in unserem Kulturkreis im Allgemeinen als Liebesbeweis. Wer Pralinen oder Schmuck verschenkt, möchte in der Regel einem geliebten Menschen eine Freude machen.“
So kam es, dass die Designerin aus Düsseldorf eine Schmuckreihe der „etwas ungewöhnlichen Verbindung dieser beiden Luxusgüter“ gewidmet hat.

Die Konfektschälchen sind in 925er Silber gegossen. Damit die Stücke auch tragbar sind, hat sich Katja Hunold gegen echte Pralinen entschieden und stattdessen Pralinenattrappen aus Hartgummi, Perlen und Farbsteinen verwendet. So entstanden ihre Halsbänder, Ringe und Ohrhänger.

Katja Hunold Inhorgenta, Halle C2, Stand 107, Gang A

Für das süße Leben: Ring „Sahne“, 925er Silber mit Blautopas.

Nicht aus der Konditorei: Halsband „Pistazie“ von Katja Hunold. 925er Silber, Gummi und Satinband.

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