Schmuckkunst im Museum

Ulrike Kraus, Brosche aus Kunststoff.
Der Verkauf von künstlerischem Schmuck sucht neue Wege: Vom 16. bis 23. Dezember 2009 öffnet der temporäre Museumsshop im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt wieder seine Türen. Bereits zum 9. Mal präsentiert die Galeristin Kristina Balzer die Schmuckkünstler ihrer Galerie im Foyer des Richard Meier-Baus. 2005 verwandelte sie die damals schon 23 Jahre alte Traditions-Galerie für Schmuck in Die mobile galerie aurum. shopStop Christmas ist in der bis heute erfolgreichen und spannenden Zusammenarbeit mit dem Museum für angewandte Kunst Frankfurt der Jahreshöhepunkt.

Schale von Ewa Doerenkamp aus Eisen.

Brosche von E.R. Nele.

Mirjam Hiller, Brosche „eudomera.“
Die mobile galerie aurum zeigt edlen Schmuck, ausgefallenes Gerät aus Silber und Eisen sowie zeitgenössische Schmuckkunst. Es gibt ein Wiedersehen mit den Kostbarkeiten der Frankfurter Künstlerin E. R. Nele, Trägerin der Goethe-Plakette. Ausgestellt werden neue Arbeiten der Berliner Kunststoff-Künstlerin Svenja John; seit nunmehr 15 Jahren verwandelt sie das Material Makrolon in Schmuck von innovativer Formen- und Farbenpracht. Die Reise durch die Welt des zeitgenössischen Schmucks führt von geometrischen, in Draht gearbeiteten Formen über aufwändig bestickte Holzbroschen hin zu den verschiedenen Umsetzungen des Emaillierens, ein für die Schmuck-Kunst neu entdecktes Medium.
Die Galerie, deren zweites konzeptionelles Standbein die Nachwuchsarbeit ist, zeigt auch bei dieser Gelegenheit wieder Arbeiten der Studierenden der Fachhochschule Idar-Oberstein, Fachbereich Schmuck- und Edelsteindesign.
Teilnehmende Künstler: Ewa Doerenkamp, Ulo Florack, Stephanie Jendis, Beppe Kessler, Uli Rapp, E.R. Nele, Miriam Hiller sowie Studierende der Fachhochschule Idar-Oberstein.
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-21 Uhr.
Vernissage: 16. Dezember, 19-21 Uhr.
www.angewandtekunst-frankfurt.de www.galerie-aurum.de



