Weihnachtsschau in der Handwerksform / Online Magazin

Weihnachtsschau in der Handwerksform

01. Dezember 2009 Hannover

Physalis Ringe von Christine Brodersen.

Am 28. November eröffnete in der Handwerksform Hannover die 60. Weihnachtsschau Kunst – Handwerk – Design ihre Tore. Drei Wochen lang werden kreative, pfiffige, handwerklich produzierte Objekte angeboten, die sich besonders gut für den Gabentisch eignen. Alle Werkbereiche sind mit exklusiven Unikaten und Kleinserien vertreten: Schmuck, Glas, Keramik, Holz, Metall, Stein, Textil, Papier und Leder.

Wer Wert auf Individuelles und Exklusives legt und zu Weihnachten keine Massenware verschenken möchte, der wird in der Weihnachtsschau, die sich in den letzten Jahren zu einer der umfassendsten Gesamtschauen des gestaltenden Handwerks in Norddeutschland entwickelt hat, bestimmt fündig. Mehr als 100 Kunsthandwerker und Designer präsentieren in der Handwerksform Hannover erlesenes Kunsthandwerk und modernes Design. Rund 10.000 Objekte aus allen Werkbereichen warten auf Schau- und Kauflustige.

Als besonderes Highlight präsentiert die Handwerksform Hannover darüber hinaus anlässlich des runden Jubiläums erstmalig eine kleine Edition innovativer „Leucht-Stoffe“, die von der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Handwerk entwickelt wurde. Ansonsten gilt: auch die 60. Weihnachtsschau bietet wieder eine spannende Mischung von „alten“ und „neuen“ Ausstellern.

Zu den Newcomern im Schmuckbereich gehören Marit Bindernagel, Christine Brodersen, Annette Janecke, Heike Kähler und Torsten Trautvetter. Das bevorzugte Material der Goldschmiedemeisterin Marit Bindernagel aus Hildesheim ist Silber, das sie zu puristischem Gerät oder ungewöhnlichem Schmuck verarbeitet. Kerzenständer mit so poetischen Namen wie „tanzende Leuchter“ oder „schwebende Lichtscheiben“ werden in der Weihnachtsschau ebenso zu sehen sein wie ihre Doppelfinger-Ringe. Im Mittelpunkt des Schmucks von Heike Kähler steht das Material Glas, das bei ihr mit Metall zu einer besonderen Einheit verschmilzt. Torsten Trautvetter aus Hannover wird in der Weihnachtsschau seine Gitterringe zeigen.

Marit Bindernagel, Armreife.

Nachspeisenbesteck von Maike Dahl.

Ilka Bruse, Halsschmuck.

Erstmalig ist es uns gelungen, den bekannten Glaskünstler Cornelius Réer in die Weihnachtsschau zu holen. In seiner Nürnberger Glaswerkstätte entstehen Gefäße und Objekte am Schmelzofen. Funktionalität und Ästhetik zeichnen seine Serien und Unikate aus und es gelingt ihm in besonderer Weise, mit handwerklichen Verfahrensweisen ausgesprochen ästhetische Gläser, Karaffen oder Vasen zu schaffen, die Farbe in einen modernen Haushalt bringen.

Neu im Holzbereich sind Hergen Böttcher aus Bremen und Dirk Hobler aus Grünhainichen. Hergen Böttcher zeigt unter anderem puristische Windlichter mit Glasaufsatz aus Eichenholz in Kombination mit satinierten Glasröhren sowie Holzschalen mit Keramikeinsatz. Dirk Hobler hat die Tradition des erzgebirgischen Kunsthandwerks aufgegriffen und ganz modern umgesetzt. Er präsentiert seine Kollektion von witzigen und liebenswerten kleinen Holzfiguren mit Herz. Das perfekte Mitbringsel nicht nur in der Vorweihnachtszeit!

Erstmalig in der Weihnachtsschau dabei ist auch die Manufaktur von Jan und Dagmar Eiden aus Ulm. Sie zeigen feines Porzellan, das höchsten Ansprüchen genügt. Einen schönen Kontrast dazu bilden die mit farbigen Dekoren versehenen Keramiken von Tanja Möwis aus Bremen, die vorwiegend aus Steinzeugmasse bestehen, die bei 1210 Grad gebrannt wird. Alle Gefäße werden von ihr auf der Drehscheibe handgefertigt. Auch für die Freunde ungewöhnlicher Textilien und Lederarbeiten ist gesorgt. Insbesondere die Hut-, Mützen- und Taschenliebhaberinnen haben auf jeden Fall die Qual der Wahl.

Jan und Dagmar Eiden, Teeschalen Haiku.

Kuschel-Schafe von Volker Senger.

Die Weihnachtsschau dauert bis zum 20. Dezember 2009. Sie ist täglich – also auch an den Wochenenden – in der Zeit von 10-18 Uhr geöffnet.
www.hwk-hannover.de

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