Georg Dobler
| 1952 | Geboren in Creussen bei Bayreuth |
|---|---|
| 1979 | Meisterprüfung zum Goldschmied in Pforzheim und Ateliergründung in Berlin gemeinsam mit Winfried Krüger |
| seit 2002 | Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim |
| 2011 | Umzug von Berlin nach Halle |
Mit seiner Teilnahme an den Ausstellungen „Jewellery Redefined“ in London und „Tendenzen“ im Schmuckmuseum Pforzheim gelang Georg Dobler bereits in den frühen 1980er Jahren der internationale Durchbruch. In dieser ersten Schaffensphase dominieren die Farben Schwarz, Rot, Gelb, Blau in geometrischen Formen. Später kommen dekonstruktivistische Elemente hinzu. Ab 1985 werden die Stücke durch organische Elemente ergänzt. Mit den Abgüssen von Blättern, Weinranken oder Blütenzweigen mit Samenkapseln in geschwärztem Silber stellt Dobler ab 1987 einen Bezug zur Tradition des Jugendstils und des Art Décos her. Ende der 1990er Jahre erprobt der Schmuckkünstler die Üppigkeit, Brillanz und Größe von Edelsteinen in einer innovativen Mischung aus Naturalismus und Künstlichkeit. Um die Jahrtausendwende erscheinen plan geschliffene Amethyste oder Quarze in geschwärzten Silberrähmchen, minimalistisch arrangiert. Mit den Käferbroschen ab 2005 verweist Dobler mit „à la R. Lalique“ auf den großen Meister des Jugendstils. Neben den Blüten- und Käferthemen tauchen ab 2005 wieder verstärkt abstrakte, geometrische und technisch Kompositionen auf. 2011 wird das komplexe Werk Doblers in Ausstellungen im Schmuckmuseum Pforzheim und im Goldschmiedehaus Hanau gewürdigt.

Erhältlich Bei

